Recherche ist eine Zier
Zumindest für heutes Sven, der es, wie ich gerade bemerkt habe, nicht mal schafft, sein Blog aktuell zu halten, noch anständig recherchieren kann – denn, lieber Sven, Time Machine lässt sich nämlich durchaus konfigurieren, indem man gewisse Objekte ausschliessen kann, damit das Backup kleiner wird, wie man problemlos in diesem Support-Dokument nachlesen kann; nach Wunsch auch auf Englisch, Französisch oder sogar Japanisch, sollte dies dem Verständnis dienen.
Aber ich bin mir natürlich bewusst, dass man bei heute keinerlei Kenntnis sowohl journalistischer Grundregeln (schon mal was von «Recherche» gehört?), noch solcher gewöhnlicher Computernutzer (bevor reklamiert wird, schaut man mal in der Online-Hilfe nach) voraussetzen kann.
Update
Tata – scheint so, als hätten also noch andere reklamiert.
Bleibt noch eines zu widerlegen:
…aber es ist doch wirklich dumm, dass man nur auswählen kann was man NICHT will, statt dem was man will.
Falsch. Es ist eben gerade nicht dumm, denn das Ziel von Apples Design ist, dass die Benutzer dazu gebracht werden, Backups anzulegen, und zwar in möglichst wenigen Schritten, denn ansonsten besteht die Gefahr, dass es wieder nicht gemacht wird («Oh Mann, jetzt muss ich noch auswählen, von was ich ein Backup haben möchte? Böh, habe ich jetzt keine Lust dazu, mache ich später.» – Was so viel heisst wie: es wird nie gemacht).
Jegliche Daten auf einer Festplatte sind per definition gefährdet, also ist es auch sinnvoll, von allem ein Backup anzulegen – denn was nützen mir die Backups meiner Dokumente, wenn ich die Programme nicht mehr habe, um sie zu bearbeiten, weil diese beim Festplattencrash ebenfalls hops gegangen sind, ich aber keine Lust hatte, von denen Backups anzulegen?
Also.
der ist ja auch erst 12 jahre alt…
Hm, er ist vor allem einfach eine Pappfigur für den Jöööh-Effekt – die Texte werden sowieso von einem Erwachsenen geschrieben. Und von diesem kann diese Sorgfalt sehr wohl verlangen.