Fäden vernähen: Bursts
Ray of Light
Oder ganz einfach Music. Manchmal auch Bedtime Stories. Auf jeden Fall Something to Remember: Madonna gibt es jetzt (endlich!) im iTunesMusicStore. *Freu*
Schokolade
Mir wieder einmal eine Tasse heisser Schokolade gemacht. Nettes, warmes Gefühl. Yummy. Leider gleichzeitig auf wieder gemerkt, warum ich es so selten mache, und wenn Kakao, dann kalt … Ich hasse die Haut auf heisser Milch. Macht nichts. Ich bin jetzt ein grosser, und kann sie todesmutig runterschlabbern. Yucks.
Fast & Furious
In der Nacht verwandelt sich die hiesige Umfahrungsstrasse in eine Rennstrecke – man liegt wach im Bett und hört das Aufheulen der Motoren aus der Stille auftauchen und wieder in der Ferne verschwinden. Ich warte immer auf den Knall, der dann (leider) doch nicht kommt. Die Polizei weiss wahrscheinlich nichts davon. Oder interessiert sich nicht dafür.
Exorzismus
Ich habe bisher noch nicht vom Geist geschrieben – der Geist, der nun für zwei Wochen unsere Residenz heimgesucht hat, aber die «Abschiedsnotiz» toppt alles.
Man muss wissen, dass die Residenz mehr oder weniger wie eine WG funktioniert. Es gibt eine Küche und ein Wohnzimmer, wo man sich normalerweise sieht – schliesslich sind Essenszeiten, ist man nicht gerade Spanier, relativ normiert, so dass sich schnell einmal alle in der Küche einfinden. Normalerweise. Ausser, man zieht es vor, im Zimmer zu bleiben und dort zu essen – und zwar alle Mahlzeiten. Man muss auch nicht mit den anderen zur Schule gehen, wenn man sich schon eine halbe Stunde früher aus dem Haus macht. Wenn man beim Nachhausekommen möglichst keinen Lärm macht und ganz schnell im Zimmer verschwindet, muss man den Mund ebenfalls nicht aufmachen. Bloss dumm, dass der komische Typ mit der Brille und seinem Laptop immer in der Küche sitzt, wenn man schnell was in den Kühlschrank stellen will, was leider im Zimmer nicht möglich ist …
Was zuerst eigenartig ist, wird mit der Zeit verdächtig, dann nervig, und schliesslich wird es einem zu dumm, so dass man sich nicht länger darum kümmert, dass theoretisch noch eine dritte Person im Haus ist.
Heute morgen hat uns der Geist nun verlassen. Und eine Notiz in der Küche hinterlassen. Das machen die meisten Leute, wenn sie gehen, mit ihrer Adresse drauf, einem Dankeschön, und dass das Zeugs im Kühlschrank gegessen werden kann.
Ein Geist hat so was nicht nötig. Es reicht, wenn die Hinterbleibenden angewiesen werden, den Schlüssel in der Schule abzugeben.
Alles andere kann ja mit Schüchternheit erklärt werden. Aber diese Notiz ist schlicht versnobt.
Rennen
Keine Lust, an einem Projekt zu arbeiten? Weil es so riesig erscheint? Warum nicht einfach mal einen Spurt hinlegen: 8 Minuten etwas kleines daran machen, und dann aufhören. Oder auch nicht … (Wenn nur heute nicht so schönes Wetter wäre und ich nicht mit dem Velo weg wollte …)