Sparklines
Eigentlich könnte ich den Link zu den Sparklines auch einfach über del.icio.us posten, aber das Konzept verdient es, dass man ein paar Worte mehr darüber verliert.
Sparklines ist ein typographisches Konzept: statt Grafiken künstlich aufzubauschen und – manchmal wertvollen – Platz zu verschwenden, sollen sie bei geringer Informationsdichte direkt in den Textfluss eingebaut werden. Der Witz dabei ist natürlich, dass selbst bei so kleinen Grafiken weit mehr Information vermittelt wird, als mit Text allein möglich wäre – und das auf weniger Raum.
Es ist vergleichbar, wie wenn ich nun darauf verzichten würde, das Wetter draussen in allen Farben zu beschreiben (wobei Farben durchaus etwas übertrieben ist, zeigt sich die Sonne doch nur spärlich), sondern den Umstand einfach hiermit ☁ ausdrücke.
Tatsache ist, dass Ansätze dazu schon lange gebraucht werden – man sehe sich nur ein Lexikon an, das, der Kürze wegen, die verschiedenen Kontexte, in denen ein Wort gebraucht werden kann, durch Symbole angibt.
Die Erweiterung davon macht dabei durchaus Sinn. Die Idee dazu kommt von Edward Tufte, der sie in seinem kommenden Buch Beautiful Evidence vorstellen wird. Auch die anderen vorgestellten Bücher machen neugierig – möglicherweise ein Lesetip?
Speziell zu Sparklines im Web gibt es eine Website, die eine PHP-Bibliothek zur Verfügung stellt, um Sparklines schnell generieren zu können.
Schau dir mal usere sparklines für Excel an: http://www.bonavistasystems.com/Products_SparkLiner_Overview.html Have fun! Andy