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The Zen of CSS Design

Auf meinem Büchergestell finden sich seit neustem zwei neue Bücher über . Beide Autoren sind der geneigten, - und Web-Standards-interessierten Leserschaft mit guter Wahrscheinlichkeit schon zur Genüge bekannt: da ist zum einen Dave Shea, der Erfinder des CSS Zen Gardens, um den sich sein Buch The Zen of CSS Design dreht; zum anderen haben wir Dan Cederholm, dessen Buch Web Standards Solutions ohne seine Website ebenfalls nicht entstanden wäre.

The Zen of CSS Design dreht sich ganz um den CSS Zen Garden und die Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden können. Dave Shea und Molly E. Holzschlag nehmen einige der schönsten Designs auseinander und zeigen auf, welche Überlegungen dahinter stecken, welche geheimen Tricks angewandt wurden und welche Stolperfallen während der Arbeit entdeckt wurden.

Das Buch eignet sich für fortgeschrittene Web-Worker, die in die feinen Details von CSS eintauchen wollen. Andererseits ist es auch ein lehrreiches Buch für alle, die noch nicht glauben wollen, dass man einer Website mit dem immer gleichen (X)HTML-Code tausend verschiedene Gesichter geben kann …

Web Standards Solutions Cover

Web Standards Solutions beginnt hier früher und ist für Leute geeignet, die gerade erst die Vorteile von Standards-basierenden Websites zu entdecken beginnen.

Die Lernmethode ist simpel und direkt von Cederholms Website übernommen: für ein bestimmtes gestalterisches Problem präsentiert er drei bis vier verschiedene Lösungen, sie zu codieren und beschreibt dann, welche der vorgestellten Methoden der eleganteste und praktischste Weg ist.

Die Anzahl der besprochenen Themen ist gross: das beginnt bei einfachen Sachen wie Listen, geht über zu Design mittels der float-Eigenschaft, Drucker-Stylesheets, Faux Columns und endet bei der Textersetzung durch Bilder. Wer also einen einfachen Überblick über die heutigen Techniken haben will, die man als Webdesigner aus dem Eff-Eff können muss: Web Standards Solutions ist das Buch dazu.

Leider sind beide Bücher bislang nicht auf Deutsch übersetzt worden – einige Englisch-Kenntnisse sind also vonnöten. Aber diese werden belohnt.

(Und wo sonst als in solchen Büchern findet man bei der Autorenangabe When he grows up, he’d like to be a spaceman.? Sagt jedenfalls Drew McLellan von sich. Bis jetzt ist er offenbar nicht alt genug: er schreibt noch immer Web-Applikationen.)

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