Prozessiere Wörter
Olivier denkt:
Indeed, what kind of documents are we supposed to write with a word processor? Mail? I think one would know by now if word processors were made to write mail. For example, let’s examine the process of laying out a letter. […]
Word processors are so 20th century.
Und ich denke, dass er richtig denkt – denn für was verwende ich persönlich Word (bzw. dessen Ersatz Nisus Writer Express) noch? Um Texte anzusehen, die ich zu layouten habe und um Word-Vorlagen für Kunden zu erstellen.
Ansonsten: BBEdit und SubEthaEdit sind meine Freunde für alle Code-Dinge. OmniOutliner ist mein Freund für längere Texte, die gut strukturiert werden müssen. Kurze Notizen mache ich im iOrganize. Und den ganzen Rest an Tot-Holz-Briefen und Rechnungen und Schriftlichen Arbeiten mache ich sowieso in InDesign.
Ich brauche Word nicht! Alleine Microsoft scheint noch immer zu denken, dass sie mit immer mehr überbordenden Funktionen und Assistenten noch Nachfrage generieren können …
Andere Marken – zum Beispiel von Kleidern – haben schon längstens begriffen, dass es nicht mehr um Waren an sich geht (denn die gibt es sowieso in endlosen Kopien von anderen Marken), sondern um etwas anderes: um einen Lifestyle, der verkauft werden muss. Aber seit wann stünde Microsoft für Lifestyle?
Da haben anderen Microsoft schon längst den Rang abgelaufen …