Das Zeitalter des Essays
Eigentlich wollte ich den Artikel von Paul Graham «The Age of the Essay» schon früher mal posten, da ich aber nicht sehr gerne Dinge poste, die ich selber nicht gut finde, musste ich den ziemlich langen Text zuerst mal selber lesen – man hat ja Zeit, wenn man auf das Telefon aufpassen muss und zu faul ist, das Ethernet-Kabel umzustecken …
Nach der Lektüre kann ich sagen: Bravo, Lesebefehl an alle anderen. Der Text (oder besser, das Essay) ist ziemlich genau und drückt wunderbar aus, was ein Essay tun sollte: Dinge ausprobieren, Ideen formulieren, mäandrieren, überraschen. Nicht zuletzt macht es auch Lust, sich selber Zeit zu nehmen und Essays zu schreiben; die Möglichkeit, sie zu publizieren, ist durch die Blogs schon gegeben, und die Möglichkeit, dass andere die Texte lesen und besprechen, ebenfalls. Wenn also Paul Graham das Zeitalter des Essays ausruft, dann ist er (hoffentlich) so weit nicht daneben.