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Der Panther steck im Detail

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Apple arbeitet an der Benutzeroberfläche von Mac OS X immer weiter, ohne dabei die ursprünglichen Tugenden zu verlieren. Das aktualisierte Aqua von Panther ist noch einmal schlanker und eleganter geworden – und zeigt viele kleine Details, die das Leben täglich ein wenig erleichtern.

Apple hat die Trennlinien in den Menüs wieder eingeführt – wahrscheinlich nach lauten Protesten von verschiedensten Interface-Gurus. Aber recht haben sie, keinen Zweifel

Die Seitenleiste im Finder lässt sich verkleinern, so dass, ähnlich wie im Dock, nur noch die Icons zu sehen sind. Diese Funktion wurde während der Promotion nirgends gross angepriesen, und doch ist es drin, und beweist seine Nützlichkeit, indem es schnellen Zugriff auf vielverwendete Dinge gibt, ohne allzu viel Bildschirmplatz wegzunehmen. (Auch in Zeiten von monströsen Bildschirmauflösungen ist dies von einer gewissen Wichtigkeit).

Es gibt wieder Schreibtischdrucker – selbst wenn diese nicht mehr als versteckte Ordner, sondern vielmehr als Aliase zu Programmen funktionieren. Überhaupt hat sich da einiges geändert: So hat nun jeder Drucker ein «eigenes» Programm, in dem die Spool-Liste abgespeichert wird.

Die Schrifterkennung «Ink» soll nun auch auf Deutsch funktionieren … wenn ich denn mit meinem Graphire wirklich schreiben könnte, und nicht immer komplett verkrampft wäre …

Einen besseren Programmumschalter, der schön grosse Icons zeigt, selbst wenn er von Proteron kopiert sein soll – dann haben eben die gute Arbeit geleistet.

Und natürlich Exposée, obwohl eine Vorstellung dieses Features nicht den Regeln dieser sphære entspricht, hat mich natürlich inzwischen schon komplett verwöhnt. Die Funktion, so simpel sie erscheinen mag, so mächtig ist sie denn beim Gebrauch.

Das Adressbuch ist auch erwachsener geworden: so kann man nun Prä- und Suffices angeben (wichtig im universitären Betrieb ;-)), genauere Firmenbezeichnungen machen, und, was schon fast das schönste ist, Beziehungen zwischen den Leuten herstellen. Ganze Verwandtschaften lassen sich so abspeichern. Nicht dass man sich das ja eigentlich bei der eigenen Familie merken müsste, aber ich denke mir, da gibt es dann über kurz oder lang Programme, die mit diesen Infos etwas anfangen. Netzwerke bauen, oder so ;)

Was lange als Beta herumgegeistert ist, ist nun fest eingebaut: FireWire-Netzwerke lassen sich nun über die Systemeinstellungen aktivieren, hübsch versteckt unter «Netzwerk-Konfigurationen», wo man eine neue Netzwerkkonfiguration anlegen muss.

Schon mal verzweifelt versucht, ein Passwort einzugeben, aber es ist nie akzeptiert worden – da Caps-Lock drin war? zeigt nun mit einem kleinen Symbol im Passwortfeld an, wenn potentiell was schief gehen könnte …

Läuft es oder läuft es nicht? Die Gretchenfrage nach Classic wird nun elegant gelöst: Apple hat ein Menüelement eingebaut, das nicht nur den Status von Classic anzeigt, sondern von es sich auch gleich starten lassen kann.

Was bewirkt Alt+Esc? Autovervollständigung von Wörtern … Apple ist verrückt.

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